Chronik des Tierparks

 

6. April 1957        8 junge Männer gründeten den „Kleintier-Vogelzucht und Schutzverein Malsch“ mit dem 1.          Vorsitzenden Heinz Bös.

 

1958                   Im Verein gab es einige Unstimmigkeiten, so dass man sich trennte und es entstand der Verein der Vogelfreunde Malsch, zu dem wir heute ein ausgezeichnetes Vereinsverhältnis pflegen wie z.B. den „Schmutzigen Donnerstag“, Storchennest sowie die Jugendarbeit.

 

1958 –

1966                   Beschränkung auf Kleintierausstellungen und Vogelzucht.

 

1966                  Der damalige 2. Vorsitzende Wilhelm Müller gab den Anstoß, einen Tierpark im Gewann Grasweg zu erstellen. Er war es auch, der ein privates Grundstück zur Verfügung stellte, um die Grundsteinlegung des heutigen Tierparks zu ermöglichen.

 

1967                  Der Verein pachtete noch ein paar Äcker dazu. Das Gelände wurde umzäunt und die Infrastruktur hergestellt.

 

1968                  Allzu früh verstarb mit nur 36 Jahren Wilhelm Müller.

 

1969                  Eintragung des Vereins in das Vereinsregister als e.V.  Außerdem wurde mit dem Bau des Vereinsheimes sowie der selbständigen Verlegung der Stromzufuhr begonnen.

 

1971                   Endlich konnte man das Vereinsheim einweihen und in Betrieb nehmen.

    In Eigenregie wurde der Wirtschaftsbetrieb durchgeführt.

 

1972                   Offizielle Einweihung des Tierparks.

 

1974                   Der große See inmitten des Parks wird angelegt.

 

1976                   Namensänderung in den heutigen Namen „Letzenberg-Tierpark Malsch e.V.“ sowie Satzungsänderung.

 

1977                   Gründung der ersten Jugendgruppe unter der Leitung von Klaus Stoll. Gegenüber dem Park wurde ein Heuschober errichtet.

                           Außerdem wurde das Vereinsheim an das Pächterpaar Herbert und Elfriede Szymura übergeben.

 

1978                    Einweihung des Freifluggeheges mit 230 m².

 

1981                    Neubau des Flamingohauses im Bereich des kleinen Sees sowie des Pumpenhauses neben dem Brunnen.

                            Außerdem Erstellung  der„Tierpark-Ranch“.

 

1981 bis

1984                    Installation einer Ringwasserleitung um den gesamten Park, so dass jedes Voliere mit Wasser versorgt werden kann.

 

1985 bis

1987                    Renovierung etlicher Voliere sowie Erneuerung einiger Zäune.

 

 

1988                Futtermeister Paul Laier machte am Morgen des 8. Oktober eine schreckliche Entdeckung. Alle 12 Damhirsche wurden nachts abgeschlachtet und abtransportiert. Durch die Hilfe von Herrn Bürgermeister Knopf und seinem Amtskollegen aus Rauenberg, Herrn Bürgermeister Kummer sowie vieler privater Spenden aus der Bevölkerung konnte schnell wieder ein kleiner Stamm Damhirsche angeschafft werden.

 

1989 bis

1990                     Erweiterung des Hirschgeheges sowie Neugestaltung des  Kinderspielplatzes.

 

1991                     Herbert und Elfriede Szymura geben nach 14 Jahren die „Tierparkklause“ aus gesundheitlichen Gründen ab.

 

1992                     Erstellung einer Betondecke auf dem Winterhaus, da das alte Eternitdach undicht war.

 

1993                     Einbruch im Tierpark:  Die Pumpen im Pumpenhaus, die neu installiert waren, wurden gestohlen.

 

1994 bis

1998                      Stetige Vergrößerung des Parkgeländes. Weiter wurde der Park an das Abwassernetz angeschlossen.

 

1999                       Am 24. Januar 1999 traf uns die Meldung über den Tod unseres Schriftführers, Steffen Erhard, sehr tief. Seine Nachfolge übernahm ohne zu zögern, Karin Frank, die auch heute noch dieses Amt inne hat.

 

2000 bis

2004                      Mehrere Behördenauflagen mussten bewältigt werden, wie z.B. Erstellung eines Quarantäneraumes. Außerdem wurde ein neues Affengehege sowie die Toilettenanlage und ein Kühlraum errichtet.

 

2005                      Restaurierung unserer Krippenfiguren im Allgäu. Erstmalig errichteten wir wieder eine Krippe mit lebenden Tieren, die weit über die Grenzen von Malsch bekannt geworden ist.

 

2006                      Dank guter Beziehungen konnten wir die Rundbogenhalle aufbauen, die uns als Heulager sowie Maschinenhalle und Seuchengehege dient. In diesem Jahr wurde auch das Storchennest aufgestellt.

 

2007                      Vermessung und Genehmigung von verschiedenen Gebäuden. Errichtung einer Dunglege. Erstmals nach 50 Jahren haben wir wieder ein Storchenpaar, das im Juni Nachwuchs bekommen hat.

 

                             Großes 50-jähriges Vereinsjubiläum vom 27. bis 29. Juli 2007

                             mit Lichterfest im Park.  

                            >Bilder vom Fest

 

2008                     Neugestaltung des Geheges um den kleinen See.